Vom Auf und Ab an den Finanzmärkten sind die Anlagen bei Oikocredit wenig betroffen. Die weltweit grösste Privatfinanziererin von Mikrokreditprogrammen schreibt weiterhin schwarze Zahlen, nachdem sie 2008 das beste Geschäftsjahr in ihrer über 30jährigen Geschichte hatte. Ihre Kundschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern besteht vorwiegend aus kleinen und mittleren Unternehmen und genossenschaftlichen Zusammenschlüssen.

Durch die fairen Oikocredit-Darlehen an Mikrobanken, Kreditgenossenschaften, landwirtschaftliche Unternehmen oder Fair-Trade-Projekte profitieren in 69 Ländern 17 Millionen Menschen und ihre Angehörigen. Thaddeo Mashera, Direktor der Mikrofinanzagentur SEDA in Tansania, betont: „Dass uns Oikocredit auch in der Finanzkrise mit Krediten unterstützt, ist entscheidend!“

Finanziert wird diese Arbeit über Eigenkapital: Die rund 30'000 Anlegerinnen und Anleger bei Oikocredit sind vorwiegend Privatpersonen oder kirchliche Körperschaften, die für ihr Kapital von gut 600 Millionen Franken in der Regel 2 Prozent Dividende pro Jahr erhalten. „Oikocredit erweist sich als stabile und sozial verantwortliche Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen“, freut sich Claudia Nielsen, Geschäftsführerin von Oikocredit deutsche Schweiz: „Als internationale Entwicklungsgenossenschaft leben wir positive Globalisierung und arbeiten direkt vor Ort mit lokalen Unternehmen und Organisationen.“

Geld bei Oikocredit anlegen

Quelle: www.oikocredit.ch