Bis ins Jahr 2025 werden die natürlichen Ressourcen in Entwicklungsländern weiter zerstört werden. Aber es gibt auch positive Entwicklungen: Mehr Kinder werden die Primaschulen besuchen, die Gesundheit der Bevölkerung wird sich verbessern und das Bevölkerungswachstum sich verlangsamen. Die positiven Veränderungen werden jedoch nicht ausreichen, die negativen Entwicklungen aufzuheben. Bis ins Jahr 2025 wird es noch schwieriger werden, die Ernährung der Bevölkerung zu sichern und die Armut zu lindern. Dies die Einschätzung von acht international anerkannten Expertinnen und Experten. Sie wurden von InfoResources im Rahmen einer Trendanalyse eingeladen, Umwelt- und Landnutzungsentwicklungen sowie die sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in einem Entwicklungsland bis ins Jahr 2025 zu beurteilen.
Werden die Signale der jüngsten wirtschaftlichen Krise und des drastischen Preisschwankungen von Nahrungsmittel- und Energiepreisen ernstgenommen, könnte sich aber ein Umdenken und eine Neuorientierung der Politik Richtung Nachhaltige Entwicklung abzeichnen. Verstärkte Dezentralisierungsanstrengungen und eine wieder vermehrt durch die Politik regulierte Wirtschaft, die die Rahmenbedingungen für Kleinbauern verbessern, sind Voraussetzungen, damit die Ernährung langfristig gesichert und die Armut gelindert werden können.
Quellen:
http://www.inforesources.ch/pdf/trends_2009_e.pdf (Englisch)
http://www.inforesources.ch/pdf/trends_2009_f.pdf (Französisch)
http://www.inforesources.ch/pdf/trends_2009_s.pdf (Spanisch)

