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Dossier
06.12.2011
claro fair trade

Fairer Handel

Produzentinnen in Burkina Faso
Produzentinnen in Burkina Faso ©claro
Der Faire Handel ist ein alternativer Ansatz zum konventionellen Welthandel: Eine Handelspartnerschaft für eine nachhaltige Entwicklung für ausgeschlossene und benachteiligte Produzentinnen und Produzenten. Mittel dazu sind bessere Handelsbedingungen, Bewusstseinsbildung und Kampagnen.

Im Laufe der letzten 30 Jahre haben verschiedene Organisationen bzw. Dachverbände auf nationaler und internationaler Ebene Kriterien entwickelt, die den fairen Handel kennzeichnen.

Ziele des Fairen Handels

Die internationalen Dachverbände (FLO, WFTO, EFTA - siehe Links rechte Spalte) haben sich am 24. März 1999 in Utrecht auf gemeinsame Ziele des Fairen Handels geeinigt.

  1. Erhöhung des Auskommens und Wohlergehens der ProduzentInnen durch Verbesserung des Marktzugangs, Stärkung der Produzenten-Organisationen, Zahlung besserer Preise und Gewährung von Kontinuität in der Handelsbeziehung.
  2. Förderung der Entwicklungschancen für benachteiligte ProduzentInnen, besonders Frauen und Ureinwohnern sowie der Schutz von Kindern vor Ausbeutung im Produktionsprozess.
  3. Stärkung des Bewusstseins unter den VerbraucherInnen bezüglich der negativen Auswirkungen des Welthandels auf die ProduzentInnen, so dass sie ihre Kaufkraft positiv einsetzen können.
  4. Vorleben eines Beispiels der Partnerschaft im Handel mittels Dialog, Transparenz und Respekt.
  5. Durchführung von Kampagnen für Änderungen bei den Regeln und Praktiken des konventionellen Welthandels.
  6. Wahrung der Menschenrechte durch die Förderung sozialer Gerechtigkeit, umweltfreundlicher Praktiken und wirtschaftlicher Sicherheit.
  7. Da die Handelspartner aus unterschiedlichem kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld kommen und auch die verschiedenartigsten Produkte herstellen, müssen die Richtlinien für den Handel flexibel sein und für die entsprechenden Handelsbeziehungen ausformuliert und präzisiert werden. 

Die Glaubwürdigkeit des fairen Handels wird durch unabhängige Kontrollen gewährleistet.

Grundsätze des Fairen Handels

Produzentenbesuch in Benin
Produzentenbesuch in Benin ©claro
Handelsbeziehungen
  • Im Fairen Handel werden langfristige, stabile und partnerschaftliche Handelsbeziehungen zwischen Importeuren und Produzentinnen und Produzenten gepflegt.
  • Die Importeure stehen im direkten Kontakt mit den ProduzentInnen bzw. ihren Vereinigungen und beziehen die Produkte möglichst direkt bei ihnen bzw. ihren Exportorganisationen.
  • Die Produktion für den Fairen Handel soll die Subsistenzproduktion (Selbstversorgung) nicht gefährden.


Preise

  • Den ProduzentInnen wird durch kostendeckende Preise eine wirtschaftliche Existenz gesichert.
  • Der Entscheid über die Verwendung eines Mehrerlöses durch faire Preise, Prämien oder Aufzahlungen ist Sache der ArbeiterInnen bzw. ProduzentInnen.
  • Auf Anfrage werden den ProduzentInnen anteilige Vorfinanzierung der Produktion oder günstige Kredite gewährt.
  • Die Preispolitik gegenüber ProduzentInnen ist transparent.


Arbeitsbedingungen

  • An Unternehmen mit Lohnabhängigen (Fabriken, Plantagen, verarbeitende Betriebe usw.) werden soziale und gesundheitliche Mindestanforderungen gestellt in Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen und ILO-Konventionen (s.a. Link zur ILO): Organisationsfreiheit, Recht auf Kollektivverhandlungen, Lohngleichheit, Verbot der Zwangsarbeit und der missbräuchlichen Kinderarbeit.
  • Die Unternehmen müssen den Lohnabhängigen existenzsichernde Löhne bezahlen; es dürfen keine überlangen Arbeitszeiten geleistet werden, und die Arbeitsplätze sollen angemessen und sicher eingerichtet sein (z.B. Schutzkleidung, Schutz vor gesundheitsschädigenden Einflüssen, Lichtverhältnisse, Lüftung usw.).


Produkte

  • Die Produkte des Fairen Handels sind möglichst sozial und umweltverträglich hergestellt.
  • Die Qualität der Produkte entspricht den Bedürfnissen der Märkte in den Abnehmerländern; die Ausrichtung auf diese Standards vermittelt den ProduzentInnen das für ihre Entwicklung notwendige Markt- und Handelswissen.
  • Bei den Landwirtschaftsprodukten werden solche aus biologischem Landbau bevorzugt, da der Biolandbau der nachhaltigen Landwirtschaft am nächsten kommt. Gentechnisch veränderte Produkte werden nicht gehandelt.


Kontrolle und Information

  • Im Fairen Handel wird die Einhaltung der Kriterien entlang der Handelskette regelmässig überprüft. Dazu werden interne und/oder externe unabhängige Kontrollen durchgeführt, möglichst in Zusammenarbeit mit VertreterInnen der Beschäftigten, mit NGO und/oder Gewerkschaften.
  • Im Fairen Handel wird eine offene Informationspolitik gepflegt, die über ProduzentInnen, Vorlieferanten, Herkunft der Produkte, Produktion, Management, Finanzen und die Ergebnisse aus den Kontrollen gegenüber ProduzentInnen und KonsumentInnen Auskunft gibt.
  • Kontinuierliche Informations- und Bildungsarbeit ist wichtiger Bestandteil zur Unterstützung des Fairen Handels und zur Vertiefung der Konsumverantwortung.

 
Quelle: swissfairtrade

Akteure

Fair Trade-ProduzentInnen im Süden
Fair Trade-ProduzentInnen im Süden ©FLO

Die ProduzentInnen
Der Faire Handel zielt auf die Verbesserungen der Lebensbedingungen benachteiligter und marginalisierter Gruppen in Entwicklungsländern, vor allem in Lateinamerika, Süd- und Südostasien und Afrika. Dazu gehören inzwischen neben KleinbauerInnen auch ArbeiterInnen in Plantagen (z.B. Bananen, Tee, Blumen).

Produzentenorganisationen können in Form von Genossenschaften oder Verbänden, Familienbetrieben, Kleinstunternehmen, Handelsbetrieben mit sozialem Hintergrund und Nicht-Regierungsorganisationen vorkommen. Die Größe der Zusammenschlüsse ist sehr unterschiedlich und reicht von 200.000 KaffeebauerInnen in Lateinamerika bis zu 20 Personen bei einem Handelspartner in Westafrika. Vom Fairen Handel sind hauptsächlich landwirtschaftliche Rohprodukte betroffen (Kaffee, Kakao, Tee, Reis, Bananen, Honig,...), manchmal in verarbeiteter Form (Orangen-, Grapefruit- und Ananassaft, Zucker, Schokolade,...) und handwerkliche Erzeugnisse.

Viele der über 800 nach internationalen Standards zertifizierten Produzentengruppen sind mittlerweile in regionalen Netzwerken organisiert, was ihren Einfluss auf die Entwicklung des Fairen Handels insgesamt deutlich stärkt. Dies zeigt sich bei der Definition von Standards oder der Etablierung lokaler Fair Trade-Initiativen.

Aber auch (noch) nicht zertifizierte ProduzentInnen, vor allem aus dem Bereich Handwerk, sind in internationalen Netzwerken organisiert, um ihre Interessen gegenüber den Partnern im Norden vertreten und sich untereinander besser austauschen zu können.

Die Importeure

Zu den Importeuren gehören ATO (Alternative Handelsorganisationen) genauso wie konventionelle Käufer, Grossverteiler mit eigenen Importstrukturen und Nichtregierungsorganisationen. Diese Händler (meist aus dem Norden oder Australien und Neuseeland) bauen faire Beziehungen zu den Produzentengruppen (meist im Süden) auf und verkaufen deren Produkte an Einzelhändler oder an das weiterverarbeitende Gewerbe.

Einige dieser Importeure akzeptieren oftmals eine geringere Gewinnspanne (2-3%) als im konventionellen Handel. Häufig steht der Importeur in direktem Kontakt mit einem ortsansässigen Zwischenhändler, der die Produzenten betreut und sich um Ausbildung und Betreuung kümmert.

Zertifizierungsstellen und Kontrollinstanzen
Sogenannte Gütesiegel oder Labels machen Produkte aus Fairem Handel für die Verbraucher als solche erkennbar. Für die Zertifizierung von Produkten und Produzenten und die unabhängige Überprüfung der Einhaltung der Kriterien ist die internationale Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) verantwortlich. In ihr sind die nationalen Fairhandelsorganisationen zusammengeschlossen. Das Gütesiegel für Fairen Handel in der Schweiz heisst Max Havelaar.

Neben diesen Hauptgütesiegeln bestehen etliche andere, weniger verbreitete Labels, die auf bestimmte Unternehmen/Organisationen, auf bestimmte Länder, Regionen oder Produkte beschränkt oder Schwerpunkte (z.B. Umwelt) ausgerichtet sind. (Quelle: wikipedia)

Neben FLO zertifizieren inzwischen auch andere Stellen nach z.T. eigenen Fair Trade-Kriterien; dazu gehören z.B. IMO und ecocert.

Neben den nach internationalen Standards zertifizierten Produkten gibt es eine unzählige Reihe von anderen Waren, vor allem aus dem Bereich Handwerk, die zwar nicht zertifiziert sind, deren Herstellungsweise und Beschaffungsketten jedoch durch Monitoring und Evaluationsprozesse geprüft werden. So haben EFTA und WFTO (siehe rechts "Organisationen (international))" eigene Monitoring- und Evaluationsinstrumente zur Überprüfung der Fair Trade-Standards entwickelt.

Der Vertrieb

Im Wesentlichen gibt es vier Arten von Vertriebswegen:

  • auf Fair Trade-Produkte spezialisierte Läden wie claro-Läden, Magasins du monde, Bioläden, Restaurants etc. - per Katalogbestellung (Post oder Internet)
  • Nichtregierungsorganisationen, die im Rahmen ihrer Aktivitäten Produkte aus dem Fairen Handel, z.T. aus eigenen Projekten, vertreiben
  • Handelsketten, die Produkte oder Produkte mit Inhaltsstoffen aus dem Fair Trade-Bereich anbieten
  • Grossverteiler


Die VerbraucherInnen
Das Wachstum des Fairen Handels hängt entscheidend vom Verhalten der KonsumentInnen ab! Deren zunehmende Sensibilisierung führt langfristig zu veränderten Kaufverhalten und bewussten Entscheiden für Produkte aus Fairem Handel.

Was ProduzentInnen sagen...

Baumwoll Fair Trade-ProduzentInnen aus Kamerun berichten über ihre Erfahrungen im Fairen Handel (französisch mit englischen Untertiteln).

Copyright 2008: Fairtrade Foundation, United Kingdom

Der Fair Trade-Markt

Pro-Kopf-Konsum 2009 ©FLO
Pro-Kopf-Konsum 2009 ©FLO

Zahlen

Laut FLO wurden 2009 weltweit Produkte, die mit dem Fairtrade-Label gekennzeichnet waren, im Wert von ca. 3,4 Mia Euro verkauft, was einer Zunahme von 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die stärksten Wachstumsraten sind für Kakao (35%) und Zucker (57%) zu verzeichnen. Die Umsatzzahlen für Fair Trade Gewürze und Kräuter verdoppelten sich.

Der Fairtrade-Umsatz ist stark auf neuen Märkten wie Osteuropa, Südafrika und weiteren Ländern des Weltsüdens gestiegen. Das grösste Umsatzwachstum erzielte Grossbritannien mit 14%, gefolgt von den USA mit 7%. Die Schweiz bleibt das Land mit dem höchsten Fairtrade-Pro-Kopf-Konsum.

Damit werden im Rahmen des fairen Handels derzeit 827 Produzentenorganisationen in 60 Ländern unterstützt.

Produkte
Zu den fair gehandelten und nach FLO-Standards zertifizierten Produkten gehören vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse, in erster Linie Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee, Bananen, Ananas, Avocado, Honig, Wein, Kakao, Säfte etc. Dazu gesellen sich inzwischen auch Schnittblumen, Topfpflanzen und Baumwolle.

Die für neue Fair Trade-Standards verantwortliche Stelle bei FLO entwickelt laufend Kriterien für neue Produkte bzw. erweitert die bestehenden auf neue Länder und Regionen. Aufgrund der rasanten Nachfrage in einigen Abnehmerländern ist diese Aufgabe jedoch zunehmend schwieriger geworden. Oft müssen Produzentengruppen in den Ursprungsländern erst mit den Fair Trade-Kriterien vertraut gemacht und für den Export tauglich gemacht werden. So ist zu erklären, warum die Zahl der tatsächlich zertifizierbaren Produkte kaum mehr als 20 beträgt.

Wettbewerb
Die hohe Nachfrage führt auch zu einer wachsenden Konkurrenz durch neue Fair Trade-ähnliche Beschaffungsketten, die dem steigenden Bedarf entgegen kommen. Viele Unternehmen, darunter auch multinationaltionale Konzerne, haben den Fairen Handel als Möglichkeit erkannt, sich auf dem Markt als sozialverantwortlich und ethisch akzeptabel zu präsentieren und versuchen zumindest Teile ihrer Beschaffungsketten als "fair gehandelt" deklarieren zu lassen.

Dieser Nachfrage kommen neue Zertifizierungsorganisationen entgegen, die keine Berührungsängste haben,  Beschaffungsketten multinationaler Unternehmen zu kontrollieren und nach neuen Kriterien zu zertifizieren.

Dazu gehören Organisationen wie Rainforest Alliance oder Utz Certified.

Zahlen Schweiz

Marktanteile 2009 (Schweiz) ©Max Havelaar
Marktanteile 2009 ©Max Havelaar

Der Umsatz von Produkten mit Max Havelaar-Gütesiegel stieg 2009 um 2,6% auf 271,9 Mio. CHF.

Wachstumstreiber waren die Textilien mit einer markanten Umsatzsteigerung von 67,2% sowie Ananas und Bio-Bananen.

Bananen bleiben das bestverkaufte Fair Trade-Produkt; ihr Marktanteil liegt seit Jahren bei über 50%. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage mussten die Blumen einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen, blieben aber das mit Abstand zweit stärkste Produkt.

 

Quelle: Max-Havelaar Schweiz

 

Anlässe

Lifefair - Messe für Nachhaltigkeit und Lifestyle, Maag Eventhall, Zürich, 24.-26. September 2010

 

Handel

Zu den Pionieren und Stützen des Fairen Handels gehören die Alternativen Handelsorganisationen (ATO = Alternative Trade Organisations), die ausschliesslich mit fair gehandelten Produkten arbeiten. Dazu gehören in der Schweiz:

claro fair trade AG - Die claro fair trade AG besteht seit 1977 (hevorgegangen aus der Handelsgenossenschaft OS3). Die Handelspartner der claro fair trade AG sind primär KleinproduzentInnen aus wirtschaftlichen Randgebieten des Südens und Europas. Die claro fair trade AG ist Mitglied der European Fair Trade Association (EFTA).

gebana AG - Kleinbauernfamilien und lokale Weiterverarbeiter schaffen wirtschaftliche, ökologische und soziale Werte. Die Vision von gebana ist, dass der Markt diese Werte bezahlt..

L’ASRO - Association romande des Magasins du Monde, réunit 40 Magasins du Monde (MdM) qui sont répartis dans toute la Suisse romande. Depuis 35 ans, l’ASRO et les MdM dénoncent le manque d’équité dans les échanges économiques entre régions marginalisées et régions riches.

TerrEspoir - Créée par le Département missionnaire et Pain pour le prochain, TerrEspoir est une fondation au service du commerce équitable entre la Suisse et l'Afrique. Chaque semaine, TerrEspoir importe vers la Suisse des fruits frais et séchés du Cameroun.

Kalebasse - Kalebasse ist aus der Projektarbeit der Basler Mission (jetzt mission 21) mit Partnerkirchen in Übersee gewachsen und gehört zu den Pionieren der Fair-Trade Bewegung in der Schweiz.

Neben den ATO führen auch Grossverteiler Produkte aus dem Fairen Handel in ihrem Sortiment. Entwicklungsorganisationen wie Helvetas oder Caritas fördern den Fairen Handel und vertreiben in eigener Regie Fairtrade-Produkte.

Zertifizierung

Fairtrade / Max Havelaar
FLO Label

Fairtrade Labelling Organizations (FLO) - FLO is a non-profit, multi-stakeholder association involving 24 member organizations (Labelling Initiatives and Producer Networks), traders and external experts. The organization develops and reviews Fairtrade Standards and provides support to Fairtrade Certified Producers.

Max Havelaar-Stiftung - Die Max Havelaar-Stiftung ist Mitglied von FLO und vergibt in der Schweiz das Gütesiegel für fair gehandelte Produkte (seit 2008 identisch mit dem FLO Label). Das Siegel garantiert die Einhaltung der Fairtrade-Kriterien und sichert dadurch die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von KleinbauerInnen und PlantagenarbeiterInnen in benachteiligten Regionen.

Label STEP - Die Stiftung STEP engagiert sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in den Produktionsgebieten von handgefertigten Teppichen, insbesondere der KnüpferInnen.

Organisationen (Schweiz)

swissfairtrade - Zusammenschluss führender Akteure der Schweizer Fairtrade Szene: Importeure, Labelorganisationen, Dachorganisationen des spezialisierten Detailhandels sowie im Fairen Handel engagierte NGO.

terrafair - terrafair fördert und begleitet den Fairen Handel durch Information, Bildungsarbeit und Projektunterstützung.

Helvetas - Helvetas fördert die eigenständige und nachhaltige Entwicklung in den Projektländern und setzt sich für eine solidarische Entwicklung in der Schweiz ein.

Caritas - Caritas Schweiz engagiert sich seit 1973 im Fairen Handel. Unter dem Namen Caritas-Fairtrade führt sie einen Handelsbetrieb, welcher Importstelle ist, Engros-Lieferant für Weltläden und kommerzielle Läden sowie unter dem Namen UNICA eigene Läden in Basel, Luzern, Zürich und in Altdorf.

akte - Der arbeitskreis tourismus & entwicklung akte ist die Schweizer Fachstelle, die den Tourismus aus entwicklungspolitischer Sicht hinterfragt, Öffentlichkeit und Reisende informiert und sich im kritischen Dialog mit Tourismusunternehmen für gerechte, faire Beziehungen im Tourismus engagiert.

www.fairunterwegs.org ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes Reiseportal, ohne Reisewerbung und direkte Buchungsmöglichkeiten, dafür umso mehr Einsicht und konkreten Handlungsmöglichkeiten für einen fairen Umgang mit Mensch und Natur auf Reisen.

Organisationen (international)

European Fair Trade Association EFTA  - The European Fair Trade Association (EFTA) is a network of 11 Fair Trade organisations in nine European countries which import Fair Trade products from some 400 economically disadvantaged producer groups in Africa, Asia and Latin America.

World Fair Trade Organization WFTO (formerly IFAT)  - The WFTO is a global authority on Fair Trade. Membership of the WFTO is limited to organizations that demonstrate a 100% Fair Trade commitment and apply its 10 Principles of Fair Trade.

International Labour Organization ILO - The International Labour Organization is the UN specialized agency which seeks the promotion of social justice and internationally recognized human and labour rights.

Kampagnen

CCC - Die Clean Clothes Campaign – für gerecht produzierte Kleider will den Druck auf die grossen Markenfirmen und Grossverteiler erhöhen.

Make Trade Fair - This petition represents the voices of millions of people around the world who are calling for decision-makers to make trade fair.

The Fair Trade Advocacy Office speaks out for Fair Trade and trade justice with the aim to improve the livelihoods of marginalised producers and workers - especially in the South.

Keine Ausbeutung mit unseren Steuergeldern. Die Kampagne des SAH setzt sich dafür ein, dass Gemeinden und Kantone beim Einkauf von Gütern auf faire Produktionsbedingungen achten.

Hintergrund

wikipedia - Wikipedia-Dossier zum Thema "Fairer Handel": Geschichte, Begriffe, Kritik etc.

Dokumente

Die Welternährungskrise und Fairtrade: Große Lösungen für Kleinbauern? - Zusammenfassung des Berichts „The global food crisis and Fairtrade: Small farmers, big solutions“, Fairtrade Foundation (Februar 2009).

Fair Trade 2007: New Facts and Figures from an ongoing Success Story - A Report on Fair Trade in 33 consumer countries (August 2008).

Fairer Handel als Antwort auf eine steigende Verunsicherung - Grundlagenstudie zu den Akteuren und Modellen des Fairen Handels allgemein und in der Schweiz (Dezember 2004).