In Kolumbien wütet seit über 50 Jahren ein gewalttätiger interner Konflikt. In den letz-ten 20 Jahren hat die Auseinandersetzung um das beste Land zur Ermordung von Tausenden von Kleinbauern und der internen Vertreibung von mehr als 3 Millionen Menschen geführt. Die kolumbianische Regierung unterstützt nationale und ausländische Palmöl-Unternehmen, sich in der geostrategisch günstig gelegnen Region Chocó niederzulassen und lässt die dort seit Generationen ansässigen afrokolumbianischen Gemeinschaften durch paramilitärische Truppen gewaltsam vertreiben, wenn sie nicht freiwillig ihr Territorium aufgeben. Im Film kommen sowohl Unternehmer und Staatsvertreter als auch Opfer der gewaltsamen Vertreibungen zu Wort und zeichnen ein eindrückliches Bild über die sozialen Auswirkungen der boomenden Agrotreib-stoffproduktion in der kolumbianischen Pazifikregion.

Produktion: Diözese von Quibdó, Regie und Drehbuch: Jesús O. Durán Téllez, Laufzeit: 23 min., Sprache: Spanisch, deutsche Untertitel

Der Film kann bei der ASK Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien bezogen werden. Bestellungen an kommunikation@askonline.ch, Preis: 20.-)