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Netzwerk für internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik
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Dossier
23.09.2010
cinfo

Arbeiten in der internationalen Zusammenarbeit

Medizinische Untersuchung in Afrika
Bild: bmi
Der Trend auf dem Arbeitsmarkt der IZA geht zur Internationalisierung und dem vermehrten Einsatz von lokalem Personal. Statt langfristigen Personaleinsätzen sind künftig auch vermehrt Kurzzeit-Aufträge an KonsulentInnen zu erwarten.

Anforderungen für Jobs in der IZA

Das Interesse an einer Tätigkeit in der IZA ist gross. Viele wollen konkret dazu beitragen, das Gefälle zwischen Nord und Süd, Ost und West zu verringern. Oder sie suchen eine sinnstiftende Arbeit. Der Arbeitsmarkt der IZA ist aber beschränkt. Und er verlangt immer mehr nach hochqualifizierten Fachkräften.

In der Regel sind die Anforderungen für eine Anstellung hoch. Denn: In den Entwicklungsländern gibt es gut ausgebildetes Personal, das ebenfalls in der IZA Arbeit sucht. Und die Kosten für den Einsatz von ausländischen Fachkräften sind hoch. Fachleute aus dem Norden haben in der IZA heute oft Aufgaben in den Bereichen Ausbildung, Beratung und Management. Deshalb gelten für die meisten Jobs folgende Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium
  • mehrjährige Berufserfahrung
  • sehr gute Fremdsprachenkenntnisse (vor allem Englisch, Französisch, Spanisch)
  • Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeit
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Flexibilität
  • Konflikt- und Kritikfähigkeit, Belastbarkeit
  • Fundiertes Know-how in Projektmanagement

Reiseerfahrungen können zwar wertvoll sein, werden aber nicht als Berufserfahrung anerkannt.

Der Stellenmarkt in der IZA

 Tendenziell nehmen die Stellen in der IZA ab. Dies gilt vor allem für die „klassische“ Entwicklungszusammenarbeit im Süden und Osten.

Anders die humanitäre Hilfe: Hier braucht es auch in Zukunft relativ viele nicht-einheimische Fachleute

  • für Soforteinsätze in Katastrophengebieten
  • für Aufgaben, die „neutrales“ Personal erfordern

Und die privaten Unternehmen? Sie übernehmen zum Teil Projekte oder Aufträge von staatlichen oder nichtstaatlichen IZA-Organisationen. Sie führen diese Aufträge in der Regel mit eigenem Personal durch. Das belebt den Stellenmarkt, schafft aber nur wenige Auslandstellen, die zur Ausschreibung gelangen.

Wie findet man den Einstieg?

Viele Wege können zu einem Job in der IZA führen. Oft verlaufen sie nicht geradlinig. Scheinbare Umwege über Freiwilligeneinsätze in Entwicklungsländern erhöhen die Chancen. Neben spezifischen Ausbildungen wie NADEL, Institut de hautes études internationales et du développement (IHEID) etc. bieten auch Praktika in der IZA sowie Nachwuchsförderungsprogramme von Bund und einigen UN-Organisationen Einstiegsmöglichkeiten. Die Programme laufen teilweise unter verschiedenen Namen wie Young Professionals Programme, Junior-Programme, Internship Programme, etc.

 

 

Surf-Tipps

 Grundlegende Informationen

cinfo ist ein auf den Bereich Arbeiten in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) spezialisiertes Kompetenzzentrum. Website mit Publikationen, Informationen, Veranstaltungskalender, spezifischem Kursangebot zur Arbeit in der IZA.

 
Arbeiten bei der DEZA

Infos über Anstellungsmöglichkeiten bei der DEZA von A wie „Aufnahme ins SKH“ bis Z „Zivildienst“.

 Stellen beim IKRK

Alles über Anforderungen, Bewerbungen und Rekrutierungen beim IKRK.

 Stellenanzeiger für die IZA

cinfoPoste ist ein umfassender Online-Stellenanzeiger mit aktuellen IZA-Jobangeboten in der Schweiz und im Ausland. Stellen von Nachwuchsstellen und Praktika werden in cinfoPoste

auch publiziert.

Weitere Jobbörsen

Jobbörsen im Bereich IZA