Menschenrechte: Ein Thema für Schulen

Menschenrechte ein Thema für die Schulen

Für eine lehrreiche, stufen- und schülergerechte Behandlung der Menschenrechte im schulischen Unterricht gibt es viele Möglichkeiten. Das Thema kann sich auf vielfältige Art angehen lassen und bietet sich geradezu an, den üblichen Schulunterricht anders zu gestalten, ja vielleicht sogar ein richtiges Themenprojekt daraus zu machen. Ein Workshop mit Expert/innen einer NGO? Oder gar ein Theaterstück?

Was sind Menschenrechte und wer wacht darüber? Welche Konventionen hat die Schweiz unterzeichnet und was bedeutet das?  Manch eine Schulklasse würde gerne länger am Thema dranbleiben, die Situation in verschiedenen Ländern mit der Schweiz vergleichen, eine Vertreterin einer Menschenrechts-NGO oder einen Politiker dazu einladen und anderes mehr. Auch Schul-Theateraufführungen, Workshops und Intensivwochen sind beliebte Formen, um die Menschenrechte nachhaltig zu thematisieren. Doch sprengt die Ausweitung auf ein Schulprojekt oft die Möglichkeiten der einzelnen Klasse − gerade auch in finanzieller Hinsicht.

Die Stiftung Bildung und Entwicklung unterstützt Bildungsprojekte von Schulen in der Schweiz, welche die Menschenrechte und ihre Umsetzung in der Schweiz und weltweit thematisieren. Dieser Fonds für Schulprojekte wurde zum UN-Jahr des Menschenrechtslernens 2009 lanciert und wird von verschiedenen Bundesämtern unterstützt.

Anträge für kleinere Schulprojekte (bis zu einem Gesamtbudget von Fr. 3000.- )können das ganze Jahr über bei der Stiftung Bildung und Entwicklung gestellt werden. Grössere Projekte können jeweils am 30. Januar, 30. März und 15. September eingereicht werden.

Anregungen, Antragsformulare, Merkblatt und weitere Informationen unter www.globaleducation.ch -> Finanzhilfen -> Menschenrechte oder unter:
Stiftung Bildung und Entwicklung, Postfach 8366, 3001 Bern. Tel. 031 389 20 20; zs@globaleducation.ch

Übrigens finden sich bei der Stiftung Bildung und Entwicklung auch viele Unterrichtsmaterialien zum Thema Menschenrechte im Angebot!

Quelle: Stiftung Bildung und Entwicklung