Basel, im September 2009
Sehr geehrte Damen und Herren --
Vor einem Jahr habe ich mich entschieden, im Vorstand der Aktion Finanzplatz Schweiz mitzumachen, weil diese Organisation sich über Jahre konsequent für die Anliegen der Länder des Südens eingesetzt und immer wieder mehr Verantwortung und Ethik im Schweizer und im globalen Finanzsystem eingefordert hat. In einer Zeit, in der das neoliberale durch schrankenlose Profitgier geprägte Finanzsystem mehr denn je hinterfragt wird, braucht es die Stimmen kritischer Menschen und Organisationen.
Die AFP setzt sich seit 30 Jahren für die Belange der Länder im Süden ein, die von der momentanen Krise noch stärker betroffen sind als die Industrieländer. In ihren Schwerpunktthemen, den Potentatengeldern und den illegitimen Schulden, hat sich die AFP auch international einen Namen geschaffen. Die UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) hat die AFP eingeladen, ihre neue Studie zu illegitimen Schulden an der nächsten Schuldenkonferenz im November in Genf vorzustellen.
Für ihr Engagement vor Ort in Kongo Kinshasa im Zusammenhang mit den Mobutu-Geldern erntete sie viel Lob. Sie ist auch weiterhin im Duvalier-Fall und in der Revision des Rechtshilfegesetzes stark engagiert. Sie koordiniert und unterstützt NGOs hier und vor Ort.
All diese Aktivitäten sind natürlich nur auf einer genügend soliden Finanzbasis möglich, doch auch die AFP spürt den rauhen Wind der Finanzkrise. Es würde mich daher sehr freuen, wenn Sie die AFP unterstützen würden, sei es mit einer Einmal-Spende oder indem Sie Mitglied werden oder die fpi abonnieren. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.aktionfinanzplatz.ch oder Sie erhalten sie via Mail (afp@aktionfinanzplatz.ch) oder Telefon (061 693 17 00).
Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass die AFP ihr Engagement in Zukunft aufrechterhalten und verstärken kann.
Freundliche Grüsse
Susanne Leutenegger Oberholzer
Nationalrätin (SP)
Vorstandsmitglied, Aktion Finanzplatz Schweiz

