Geldwäscherei: Schweiz soll handeln

Auf Druck aus dem Ausland soll die Schweiz im Bereich der internationalen Geldwäscherei-Bekämpfung künftig besser kooperieren. Der Finanzplatz befürchtet mögliche Missbräuche im Ausland im Fiskalbereich.

"Die Schweiz kommt nicht darum herum, sich den internationalen Gepflogenheiten anzupassen", sagt die sozialdemokratische Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer gegenüber swissinfo.ch.
 
"Wir haben bereits in Bezug auf die OECD-Standards Anpassungen vornehmen müssen. Je rascher die Anpassung des Geldwäschereigesetzes kommt, desto besser", so die Finanzexpertin.
 
Künftig soll die schweizerische Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) trotz des Bankgeheimnisses mit ausländischen Behörden Finanzinformationen austauschen können.
 
Umgesetzt werden soll dies mit einer Anpassung des Geldwäschereigesetzes. Den Vorentwurf hat die Schweizer Regierung jüngst genehmigt und die Vernehmlassung eröffnet. Weiterlesen auf swissinfo

Financial Secrecy Index 2011

Verdunkelungsoase Schweiz

Quelle: Interportal / Schweizer NGO-Koalition