Das SRK erhöht die Nothilfe für Pakistan auf 1.8 Millionen Franken. Schwerpunkt bildet die Verteilung von Nahrungsmitteln für 150‘000 Menschen. In Zusammenarbeit mit der Deza werden zudem Zelte für 5000 Personen verteilt.
Ein Grossteil der Ernte und der Lebensmittelvorräte wurde bei den schweren Überschwemmungen in Pakistan zerstört. Die Versorgung mit Nahrung ist prekär. Um das Überleben von über 20‘000 Familien in den kommenden Wochen zu sichern, verteilt das SRK in den nördlichen Provinzen Lebensmittelpakete. Sie enthalten Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Linsen, Oel und Salz die ausreichen, um je sieben Personen einen Monat lang zu ernähren. Die Verteilung erfolgt durch Mitarbeitende das Pakistanischen Roten Halbmondes.
„Vor allem die Ärmsten sind in grosser Not und für jede Unterstützung dankbar“, berichtet der SRK-Delegierte Thomas Bühler, der bei der Verteilung in einem kleinen Dorf nahe Peshawar dabei war. „Die wenigen Esswaren, die auf dem lokalen Markt noch erhältlich sind, sind für viele Familien unerschwinglich. In den kommenden Woche wird sich die Situation zweifellos verschärfen.“
Im Bereich Notunterkunft werden 1000 Zelte sowie Schlaf-, Haushalts- und Hygiene-Utensilien zugunsten von 5000 Personen beschafft. Der Einkauf erfolgt gemeinsam mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza). Auch diese Verteilung wird vom Pakistanischen Roten Halbmond abgewickelt und zudem von Mitgliedern des Schweizerischen Korps für Humanitäre begleitet.
Für seine Hilfe in Pakistan stellt das SRK 1,8 Millionen Franken bereit. Zwei Delegierte sind vor Ort und koordinieren die Hilfe.

