Die Globalisierung und die gegenwärtigen Krisen gefährden die in den Entwicklungsländern erzielten Fortschritte im Gesundheitswesen. Das Genfer Gesundheitsforum befasst sich mit den anstehenden Herausforderungen und sucht insbesondere nach regionalen und lokalen Lösungsansätzen. Die internationale Konferenz wird von den Universitätsspitälern Genf (HUG) und der Medizinischen Fakultät der Universität Genf mit Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) organisiert.
Das Gesundheitswesen steht heute vor vier Herausforderungen, die auf die Krisen im Nahrungsmittel-, Energie-, Wirtschafts- und Klimabereich zurückzuführen sind. Das Zusammenspiel dieser Krisen gefährdet die in den letzten Jahren erzielten Fortschritte und belastet zunehmend die Finanzierung der Gesundheitsversorgung und des medizinischen Personals sowie die lokalen Gemeinschaften, namentlich in den Entwicklungsländern.
Das Genfer Gesundheitsforum sucht nach dauerhaften Antworten auf die Krisen und setzt den Schwerpunkt auf Erfahrungen und Erkenntnisse, die auf regionaler und lokaler Ebene gewonnen werden. DEZA-Direktor Martin Dahinden wird die Veranstaltung eröffnen, an der rund 900 Personen teilnehmen werden. Darunter befinden sich sowohl Akteure der Entwicklungszusammenarbeit als auch Entscheidungsträger und Akademikerinnen und Akademiker.
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