Am Fusse des Nudo de Paramillo im Departement Antioquia leben rund 4000 Indigene der Ethnie der Embera Katios in einem Resguardo. In den frühen 90er Jahren begann der Bau eines Staudammes zur Gewinnung von elektrischer Energie, das Projekt Urrá I. Der künstliche See überflutete einen Teil des Landes der Embera, mit heiligen Stätten und Äckern. Nun plant der kolumbianische Staat Urrá II, womit die Hälfte des Territoriums der Embera geflutet würde. Die Embera wehren sich verzweifelt gegen dieses Projekt, da es das Ende ihrer Kultur und ihres angestammten Lebens bedeuten würde. Im Oktober 2009 waren zwei Vertreter dieses friedfertigen Volkes in Europa, um Unterstützung für ihre Anliegen zu suchen.
Nachricht
09.04.2010
ask Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien

