Mit einem Riesenball wird das SAH bis zum WM-Start in 20 Schweizer Städten Station machen
Mit einem Riesenball wird das SAH bis zum WM-Start in 20 Schweizer Städten Station machen

Die Kampagne des SAH "Zeigen Sie Sepp Blatter die gelbe Karte!" und ihr Kernstück, die Petition gegen Ausbeutung bei der Fussball-WM,  macht auf die Kehrseite der Weltmeisterschaft aufmerksam: Hungerlöhne, Armut und eine immer grössere Kluft zwischen Arm und Reich. Wir fordern von der FIFA, dass sie zu ihrer Verantwortung steht und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen leistet.

Alle möglichen Bereiche einer Fussball-WM werden von der FIFA bis ins letzte Detail geregelt – bis hin zur Höhe der Grashalme auf dem Spielfeld oder der zulässigen Bildschirmdiagonale bei Public Viewings. Doch wenn es um Menschen- und Arbeitsrechte geht, belässt es die FIFA bei Lippenbekenntnissen.

Darum verlangt das SAH von der FIFA, dass sie sich in Zukunft vor, während und nach der Fussballweltmeisterschaft aktiv gegen Ausbeutung und für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt. Konkret heisst dies:
1.    Keine Ausbeutung bei der Fussball-WM: Unternehmen, die Dienstleistungen für die WM erbringen, müssen ihren Angestellten Existenz sichernde Löhne zahlen und minimale Arbeitsrechte einhalten
2.    Keine Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen: Zwangsumsiedlungen aus Imagegründen dürfen nicht wieder vorkommen. Gastgeberländer der Fussball-WM müssen die Einhaltung der Menschenrechte schriftlich garantieren
3.    Keine Einschränkung der Medienfreiheit durch die FIFA: Keine Maulkorbverträge für Journalisten und keine Zensur mehr bei der Fussball-WM

Diese Forderungen sind gerade auch im Hinblick auf die WM 2014 in Brasilien wichtig. Die Petition des SAH verlangt von der FIFA, dass sie bei künftigen WM-Ausschreibungen alle Akteure in die Pflicht nimmt

Länder und Unternehmen, welche Menschenrechte missachten und Ausbeutung betreiben, sollen in Zukunft keine Fussball-WM mehr durchführen können

Petition unterschreiben

Kampagnenseite: www.anstoss-suedafrika.ch

Quelle: Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH