Seit vor hundert Jahren die Idee eines internationalen Frauentages lanciert wurde, sind wichtige Fortschritte bei den Frauenrechten und bei der Gleichstellung der Geschlechter erzielt worden. Doch gleichzeitig wissen wir, dass Frauen von den Auswirkungen negativer Ereignisse besonders betroffen sind. Dazu gehören die globale Finanzkrise, der Mangel an Nahrungsmitteln, Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen und der Klimawandel.
Für die Gewährleistung der Sicherheit, der humanitären Hilfe und für die Entwicklungsarbeit braucht es entschieden mehr Frauen in allen Entscheidungsgremien. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig die Rolle der Frauen beispielsweise nach Katastrophen ist. In Haiti haben Frauen sofort eine führende Rolle eingenommen - beim Wiederaufbau ebenso wie bei der Unterstützung von Gemeinden und der Nachbarschaftshilfe, bei der Improvisation der Verpflegung ebenso wie bei der Obhut von Kindern.
Die Stärkung der Rolle der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter sind auch im Sinne der Vereinten Nationen. Die geplante Etablierung einer entsprechenden UN-Organisationseinheit wird ein wichtiger Meilenstein sein im Bestreben, den Anliegen der Frauen weltweit mehr Achtung zu verschaffen. Statement Ines Alberdi, Direktorin UNIFEM, New York.
NEIN zur Beschneidung von Frauen und Mädchen!
Durch die Migration sind auch Frauen und Mädchen in der Schweiz gefährdet. UNIFEM Schweiz unterstützt die Aktion ihrer Schwesterorganisation UNICEF Schweiz für eine einheitliche Strafnorm in unserem Land.
Sagen auch Sie NEIN zur Beschneidung von Frauen und Mädchen! Unterschreiben Sie raschmöglichst den Aufruf unter www.unicef.ch/stopp_maedchenbeschneidung - Der Aufruf mit allen Namen wird am 8. März 2010, dem UNO-Tag für die Frau, in einer öffentlichen Aktion im Bundeshaus übergeben.

