PLANeS, die Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit, hat mit einem Film die Dringlichkeit von Aktivitäten zu reproduktiver Gesundheit in Entwicklungsländern aufgezeigt. Mit einer Petition fordert PLANeS die Schweiz auf, ihre diesbezüglichen internationalen Verpflichtungen zu erfüllen.
Der Film „Dead Mums don't cry" („Tote Mütter weinen nicht“ - Englisch auf youtube ) gibt Einblick in den Alltag in einer Geburtsklinik in N'Djamena, der Hauptstadt von Tschad. Ein BBC-Reporter hat die Ärztin Grace Kodindo bei ihrer Arbeit in dieser Geburtsklinik begleitet. Obschon Grace Kodindo als Gynäkologin eigentlich über das Know-how verfügen würde, schwangere Frauen bei Komplikationen zu helfen, fehlt es an allem, um diese zu retten: an Medikamenten, Blutkonserven, Geld, und nicht zuletzt der nötigen gesellschaftlichen Achtung Frauen gegenüber sowie dem politischen Willen, in reproduktive Gesundheit zu investieren.
Die Filmvorführung wurde von Lydia Ettema von Marie Stopes International aus Brüssel kommentiert, welche zum Entstehen des Films beigetragen haben. Der Hintergrund: Jede Minute stirbt weltweit eine Frau an Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. 99 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern.
Mit einer Postkartenkampagne und einer Petition pocht PLANES auf die in Kairo eingegangenen Verpflichtungen, die Gesundheit von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen zu verbessern. Meher Information finden Sie hier

