Die Tatsache, dass ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger sich für ein Totalverbot von Kriegsmaterial-Exporten ausgesprochen hat, ist eine deutliche Warnung, dass der Bundesrat Ausfuhrbewilligungen in Zukunft restriktiver vergibt. Viele weitere teilen die Kritik an der aktuellen Ausfuhrpolitik des Bundesrates, haben sich aber gegen die Initiative ausgesprochen, weil sie Bundesrätin Doris Leuthards Versprechen ernst genommen haben. Sie versprach wiederholt, in Zukunft keine Waffenausfuhren an Länder wie Pakistan, Saudi-Arabien oder Ägypten mehr zu bewilligen, welche die Menschenrechte mit Füssen treten oder in bewaffnete Konflikte verwickelt sind. Es liegt nun am Bundesrat zu zeigen, dass die Versprechungen im Abstimmungskampf ernst gemeint waren. Auch bei der CVP liegt nun viel Verantwortung, will sie sich nicht von jeglichen moralischen Ansprüchen verabschieden.
Junge wurden mobilisiert
Die GSoA wertet es als einen Erfolg der Ja-Kampagne, dass unzählige Junge sich freiwillig für die Initiative eingesetzt haben. Waffen, auch solche aus der Schweiz haben die Eigenschaft, Menschen zu töten. Diese jungen Menschen garantieren, dass auch in Zukunft Kriegsmaterial-Exporte ein Politikum bleiben.
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