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Netzwerk für internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik
Artikelaktionen

2010

GfbV: Hoffnung auf Frieden für Darfur
Die Normalisierung der Beziehungen zwischen den bislang verfeindeten Nachbarstaaten Sudan und Tschad ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Hoffnungsschimmer für die sudanesische Unruheprovinz Darfur. Tschads
Schutz von Kindersoldaten gefordert
Caritas international hat ein konsequenteres Einschreiten gegen den Einsatz von Kindersoldaten gefordert. Der Druck auf die Verantwortlichen, das Verbot einer zwangsweisen oder freiwilligen Rekrutierung von Minderjährigen konsequent umzusetzen,
Freiheit für "olympische" Gefangene
Zu Beginn der Olympischen Winterspiele in Vancouver haben "Reporter ohne Grenzen" darauf hingewiesen, dass in China noch immer Menschenrechtler, Journalisten und Blogger inhaftiert sind, die im Zuge der Spiele in Peking im Jahr 2008 festgenommen
FAO-Website zur Ernährungslage in Haiti
Die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) hat angesichts des Nahrungsmittelmangels und extremer Schwankungen bei den Preisen für Lebensmittel in Haiti eine Informationsplattform für Ernährungssicherheit entwickelt. Die
EU will Haltung zu MDG abstimmen
Die europäischen Entwicklungsminister diskutieren heute an einem Treffen in Spanien die Fortschritte hinsichtlich der Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals/MDG) der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2015. Die EU
Geber bleiben hinter Zielen zurück
Obwohl die staatliche Entwicklungshilfe seit 2004 um 35 Prozent gestiegen ist, werden viele wichtige Geberländer im Jahr 2010 ihre Versprechungen vom G8 Gipfel in Gleneagles und des "Millennium + 5" Gipfels in New York an die Entwicklungsländer
Verbot von Streumunition tritt in Kraft
Nach der Ratifikation durch Burkina Faso und Moldawien kann die internationale Konvention zum Verbot von Streumunition am 1. August in Kraft treten. "Dies ist ein großer Tag für die Opfer von Streumunition, die jetzt einen rechtlichen Anspruch
Lage in Chile nach Erdbeben
Beim Erdbeben der Stärke 8,8 sind in Chile mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Millionen Menschen seien direkt vom Beben betroffen und 1,5 Millionen Wohnungen teilweise oder ganz zerstört, sagte die chilenische Präsidentin Michelle
Wirtschaft braucht neue Massstäbe
In einer neuen Studie fordern das SÜDWIND-Institut, Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) eine grundlegende Revision bei der Bewertung der Wirtschaftsleistung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für erfolgreiche
Diskriminierung von Buschleuten
Survival International hat am Mittwoch einen Bericht des UN-Beauftragten für die Rechte indigener Völker begrüßt, in dem das Verhalten der Regierung Botswanas gegenüber den Buschleuten verurteilt wird. Der Bericht fordert die Regierung auf,
Togo wählt neuen Präsidenten
In der Republik Togo haben Präsidentschaftswahlen begonnen. Um das Amt bewerben sich der amtierende Präsident Faure Gnassingbe und sechs weitere Kandidaten. Rund drei Millionen Bürger des westafrikanischen Landes sind wahlberechtigt. Der
Chile: IKRK richtet Such-Website ein
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf hat eine Sonder-Website eingerichtet. Sie soll Menschen in Chile und Angehörigen im Ausland dabei helfen, nach dem Erdbeben den Kontakt zu Familienangehörigen und Freunden
ILO: Frauen weiter benachteiligt
Frauen sind auf den Arbeitsmärkten weltweit hinsichtlich ihrer Beschäftigungschancen und der Bezahlung nach wie vor benachteiligt. Das zeigt ein zum Internationalen Frauentag veröffentlichter neuer Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation
Hilfe beim Schutz der Mangrovenwälder
Gemeinsam mit Australien will die deutsche Bundesregierung in Vietnam den Küstenschutz verbessern. Ein Modellprojekt zum Schutz der Mangrovenwälder soll dem südostasiatischen Land dabei helfen, sich an den Klimawandel anzupassen.
Programm für Wiederaufbau in Haiti
Durch das verheerende Erdbeben in Haiti vor acht Wochen ist die Zahl der Menschen mit Behinderung von 800.000 auf rund eine Million angewachsen. Beim Wiederaufbau öffentlicher Gebäude sollen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen von
Rotes Kreuz hilft Gewaltopfern in Nigeria
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und das Nigerianische Rote Kreuz unterstützen die Opfer der Gewalt im nigerianischen Bundesstaat Plateau. Rund 5.000 Binnenvertriebene, die sich in verschiedenen Polizeistationen der Region in
12 Staaten als "Feinde des Internets"
Die Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet ist zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt. Eine steigende Zahl von Staaten versuche, ihre Online-Kontrolle auszudehnen, warnte Reporter ohne Grenzen (ROG) am Freitag anlässlich des "Welttags gegen
UNHCR will kindgerechte Asylverfahren
Das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat gefordert, für Kinder im Asylverfahren besondere, kindgerechte Massstäbe anzuwenden. Am Montag veröffentlichte das UNHCR in Berlin erstmals einen Leitfaden in deutscher Sprache für
Missstände bei Schmuck-Produktion
Bei der Herstellung von Schmuck gibt es entlang der gesamten Produktionskette grosse Missstände - von der Umweltzerstörung bis hin zu miserablen Arbeitsbedingungen. Das weist eine neue Studie nach, die das Südwind -Institut am Dienstag in
Urwald stirbt für Schokoriegel
Die Umweltorganisation Greenpeace hat dem weltgrössten Nahrungsmittel-Konzern Nestlé vorgeworfen, mit der Produktion von Schokoriegeln wie "Kitkat" trage er zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei. Die Rohstoffe für die Herstellung stammten
Leitlinien für ethische Geldanlagen
Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" und das Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene haben einen Kriterienkatalog für entwicklungspolitisch orientierte Geldanlagen vorgelegt. "Diese Kriterien sollen wegweisende Impulse für eine
Hungersnot bedroht Sahelzone
In der afrikanischen Sahelzone droht mehr als zehn Millionen Viehzüchtern und Bauern wegen ausbleibender Regenfälle eine Hungerkatastrophe. In Niger seien 7,8 Millionen Menschen, im Tschad zwei Millionen und im Nordosten Malis 500.000 Tuareg und
Yunnan leidet unter Trockenheit
Millionen Menschen in der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas leiden unter Wasserknappheit. Seit neun Monaten habe es in der eigentlich regen- und wasserreichen Region kaum noch geregnet, teilte jetzt die Umweltstiftung WWF mit. Die Provinz leide
NGOs fordern mehr Engagement für Haiti
Einen Tag vor der Geberkonferenz am Sitz der Vereinten Nationen in New York hat die Welthungerhilfe die Bundesregierung aufgefordert, sich mehr für Haiti zu engagieren. "Wir brauchen jetzt ein starkes Signal der Bundesregierung, Haiti beim
Geisel nach 12 Jahren freigelassen
Nach mehr als zwölf Jahren in der Gefangenschaft der Rebellenorganisation "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) ist der Unteroffizier Pablo Emilio Moncayo freigelassen worden. Er wurde am Dienstag in einem ländlichen Gebiet des
Flut von Asylsuchenden ist Mythos
Anders als von Populisten behauptet, gibt es keine Flut von Asylsuchenden in die reichen Länder. Die UNHCR-Statistik beweist: "Dies ist nichts anderes als ein Mythos", sagte UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres bei der Veröffentlichung der
Sorge über deutsche Rüstungsexporte
Amnesty International ist besorgt über die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern und Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage oder in Krisengebiete durch die Bundesregierung. Die Menschenrechtsorganisation
Weltgesundheitstag 7. April und MDGs
Action for Global Health, ein Netzwerk aus 15 nichtstaatlichen Organisationen in Europa, hat die Geberländer eindringlich aufgefordert, ihre Zusagen einzuhalten und die Anstrengungen zu verstärken, um in den verbleibenden fünf Jahren die
Weichenstellung bei Wahlen im Sudan
Rund 17 Millionen Wahlberechtigte im Nord- und Südsudan sind am 11. April zu den ersten Wahlen seit 24 Jahren aufgerufen. Die Aussagekraft der Wahlen wird jedoch durch den sich abzeichnenden Boykott durch wichtige Parteien und Kandidaten schon
Klima-Verhandlungen ohne neue Impulse
Bei den UNO-Klimaverhandlungen in Bonn haben sich die Delegierten lediglich auf einen Fahrplan bis zum nächsten Klimagipfel im November/Dezember 2010 in Cancun (Mexiko) geeinigt. Demnach soll es noch drei Verhandlungsrunden vor Cancun geben. Der
50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika
Mit Vorträgen und Workshops zur Aufarbeitung europäisch-afrikanischer Kolonialgeschichte begeht AfricAvenir International den Beginn der Dekolonisation in Afrika vor 50 Jahren. Prinz Kum'a Ndumbe III., einer der führenden Intellektuellen der
Brutale Vergewaltigungen im Kongo
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind Vergewaltigungen an der Tagesordnung. Allein in der Provinz Süd-Kivu wurden 2009 mehr als 5000 Personen vergewaltigt. Dies geht aus der Studie "Now, the world is without me" hervor, die am
OECD: Entwicklungshilfe legt leicht zu
Die Entwicklungshilfe der Industrieländer (Official Development Assistance, ODA) ist im Jahr 2009 um 0,7 Prozent gestiegen und hat knapp 120 Milliarden US-Dollar erreicht. Das hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Attac: Banken wetten weiter auf Hunger
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat ein Verbot preistreibender Spekulation mit Nahrungsmitteln gefordert. Nach wie vor böten mit Steuergeldern gerettete Banken Wetten auf die Preisentwicklung von Agrarrohstoffen an, kritisierte Attac.
Fairer Handel legt in Deutschland zu
Der Faire Handel hat in Deutschland um 26 Prozent gesteigert werden können.Konsumierende hätten 2009 Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von 267 Millionen Euro gekauft, berichtete TransFair bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz  in Bonn.
Kinderschuften im indischen Bergbau
In Indien werden nach wie vor Hunderttausende Kinder beim Abbau von Erzen, Kohle, Uran, Diamanten und Natursteinen massiv als Arbeitskräfte ausgebeutet. Statt zur Schule zu gehen müssen sie mithelfen, das Einkommen ihrer Familie zu verbessern.
Ghana: Öl-Erlöse nachhaltig investieren
Der westafrikanische Staat Ghana will seine Erlöse aus der Förderung von Erdöl in einen Fonds zum Kapitalaufbau für die Zukunft einbringen und Teile davon in erneuerbare Energien investieren. Das kündigte der Energieminister Ghanas, Joe
Neuer ILO-Bericht zu Kinderarbeit
Die Zahl der arbeitenden Kinder weltweit ist zwischen 2004 und 2008 um drei Prozent von 222 auf 215 Millionen gesunken. Das zeigt der neue globale Bericht über Kinderarbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Der Rückgang hat sich
Online-Kampagne gegen den Hunger
Die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) startet eine neue Kampagne für eine globale Bewegung gegen den Hunger in der Welt. Mit einer Trillerpfeife als Symbol und einer Online-Petition, die auf der Internetseite
Studie zu Vertreibungen in Kigali
Die Regierung Ruandas hat große Flächen im Zentrum der Hauptstadt Kigali zum Abriss freigegeben, um internationale Investoren ins Land zu locken. Zehntausende Bewohner der Armensiedlungen seien enteignet und vertrieben worden, berichtet das
IKRK: Konflikte erfordern nachhaltige humanitäre Antwort
Die humanitäre Antwort auf die heutigen bewaffneten Konflikte muss den komplexen Bedürfnissen der betroffenen Menschen besser angepasst werden. Das hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Mittwoch in seinem Tätigkeitsbericht für
Artenverlust verschärft Ernährungskrise
Der Klimawandel wird den Verlust von Pflanzen- und Tierarten verstärken. Dadurch werde es zu einem Rückgang der Nahrungsquellen und einer weiteren Verschärfung der Nahrungsmittelkrise in Entwicklungsländern kommen, warnt das katholische Hilfswerk
Unterer Jordan droht zu verschwinden
Nach einer Studie der Umweltorganisation Friends of the Earth Middle East (FoEME) sind vom ursprünglichen Flussvolumen des Jordans nur noch zwei Prozent übrig. Der "heilige" Fluss im Nahen Osten droht auszutrocknen. Was den Unteren Jordan noch am
Transport Outlook 2010: Effizienz gefragt
Eine immer effizientere Nutzung der Verkehrsinfrastruktur weltweit ist notwendig, um künftig mit der steigenden Nachfrage nach Transportangeboten mithalten zu können. Denn Bevölkerungswachstum, zunehmende Verstädterung und steigende Einkommen
Umstrittene Feier im Sudan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gegen die Teilnahme hoher Repräsentanten der Vereinten Nationen an der Amtseinführung des sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Bashir protestiert. Gegen al-Bashir liegt ein Haftbefehl des
200-Jahr-Feiern in Lateinamerika
Viele Staaten Lateinamerikas haben vor 200 Jahren ihre Unabhängigkeit erklärt. Zu den Ländern, in denen Bicentenario-Feiern anstehen, gehören Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko. In diesen Ländern richtet der Deutsche
Leitfaden zu ökofairem Einkauf
Ökologische, sozial fair hergestellte Produkte bei der kirchlichen Arbeit zu verwenden, ist möglich und auch bezahlbar. Das zeigt der Leitfaden "Effizient wirtschaften, aber kein Sparen an der falschen Stelle!", den das "Südwind"-Institut für die
Krisen beschleunigen Strukturwandel
Die gegenwärtigen Krisen beschleunigen den Strukturwandel in der Weltwirtschaft. Im Jahr 2030 werde die globale Wertschöpfung zu fast 60 Prozent von den aufstrebenden Ökonomien der Entwicklungs- und Schwellenländer bestritten, prognostiziert ein
Kolumbien: Kaum Besserung für Menschenrechte in Sicht
"Brot für die Welt" sieht nach den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien wenig Anlass auf eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu hoffen. "Es steht zu befürchten, dass der neue kolumbianische Präsident, Juan Manuel Santos, die Linie des alten
G20 enttäuschen bei Regulierung der Finanzmärkte
Das Ergebnis des G20 Gipfels wird vom Bündnis "Steuer gegen Armut" als enttäuschend gewertet. Zwar sei es ein Erfolg, dass die deutsche Bundeskanzlerin sich für die Finanztransaktionssteuer (FTT) eingesetzt habe, erklärte das Bündnis aus 60
Forschungsprojekt in Afrika
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für drei Jahre rund 900.000 Euro für ein deutsch-afrikanisches Kooperationsprojekt auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten bewilligt. Unter Federführung der Universität des Saarlandes wollen
Bäume gegen Bildung tauschen
In Südafrika können Waisen, erwerbslose Jugendliche und alleinerziehende Eltern Baumsetzlinge gegen Waren oder Bildungsangebote eintauschen. Möglich gemacht wird dies durch das Projekt "Bäume für das Leben". Es eröffnet diesen Menschen neue
Hungerproblem lösen
Die Zahl der Hungernden überstieg erstmals die Milliardengrenze. Der EED macht in seinem Arbeitsbericht 2009/2010 deutlich, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft eine Lösung für das Problem des Hungers in der Welt ist. Der Bericht mit dem Titel
OECD-Migrationsausblick 2010
Die Wirtschaftskrise hat die Arbeitsmarktchancen für Zuwanderer in Deutschland kaum beeinflusst. Bei Frauen mit Migrationshintergrund zeichne sich sogar eine Zunahme der Erwerbstätigkeit ab, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Internationalen
Studie zu Volksabstimmung in Sudan
Sechs Monate vor dem Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudan ist der Sudan auf den Urnengang "in alarmierender Weise unvorbereitet". Die Glaubwürdigkeit der Volksabstimmung werde dadurch gefährdet, heißt es in einem Bericht, den eine
Über 1 Mia. Slumbewohner gefährdet
Im Jahr 2009 haben sich weltweit 351 Naturkatastrophen ereignet, bei denen 10.551 Menschen ihr Leben verloren. Das geht aus dem diesjährigen Weltkatastrophen-Bericht hervor, der am Dienstag vom Deutschen Roten Kreuz vorgestellt wurde. Der Bericht